Für den Höhepunkt des Abends sorgte Frau Brigitte Bittmann. Sie las Passagen aus ihrer Autobiographie und gab der zahlreich erschienenen Hörerschaft einen beeindruckenden Einblick in den Alltag der psychiatrischen Pflege.

Mag. Christina Budimir-Halbmayr (CBH Biografien), Martina Schmuckenschlager (Hypo Landesbank), Brigitte Bittmann, Nicole Sauerzapf (geni:design).

Christina Budimir-Halbmayr, Brigitte Bittmann, Nicole Sauerzapf.
Aufmerksam lauschten die Zuhörer den lustigen und dramatischen Episoden. Frau Brigitte Bittmann, langjährige Krankenschwester in der Nervenheilanstalt Gugging, las aus ihren bei CBH Biografien aufgezeichneten Berufserinnerungen. Im Anschluss konnten die Besucher den kurzweiligen Geschichten Thomas Mayerhofers lauschen, der aus Anlass eines besonders dramatischen Erlebnisses selbst ein autobiografisches Buch verfasste.

Deine Bücher sind angekommen. … So möge es manchem bewußt werden, was für eine Persönlichkeit wir mit Katharina in Rankweil gehabt haben. Ich danke Dir für deinen Einsatz und grüße dich mit den besten Wünschen. Gott segne Dich!
Klaus
Brief von Klaus Bissinger, Altpfarrer von Rankweil an den Herausgeber des Buches.
Brief des Diözesanbischofs Dr. Klaus Küng:


Der Ort der Präsentation war gut gewählt. Schließlich beschreibt das Buch die Geschichte einer Frau, die allein durch ihren tiefen Glauben ihre schwere Krankheit erdulden konnte.

„Für uns bedeutete es eine große Herausforderung, Hunderte von Briefen zu sichten und daraus Kenntnis über Katharinas Leben zu gewinnen”, erklärte Mag. Christina Budimir-Halbmayr.
Dr. Hildebrand: „Ich bin sehr glücklich, mit diesem Buch das Vermächtnis dieser außergewöhnlichen Frau weitergeben zu dürfen.”

Buchpräsentation in der Pfarre St. Josef in Heiligenstadt am 15. Mai 2008: (v.l.) Mag. Gabriela Graninger-Pohle (Violine), Mag. Christina Budimir-Halbmayr und Mag. Elisabeth Büttner (CBH Biografien), Dr. Hildebrand Merkl (Herausgeber), Mag. Friedrich Pohle (Cembalo), Burgschauspieler Ronald K. Hein (Lesung)
Die Wiener Salons – vor allem literarisch und politisch ausgerichtet – waren in Österreich schon seit der Jahrhundertwende vom 19. in das 20. Jahrhundert eine Institution. Die von CBH Biografien initiierten Erzählsalons wollen an diese Tradition anknüpfen; ihr Thema sind jedoch die Alltagskultur und die gelebten Erinnerungen der Erzähler.
Erzählen ist die älteste Form der Überlieferung. In den letzten Jahrzehnten ist sie zunehmend in den Hintergrund getreten, weil die moderne Massenkommunikation die Weitergabe menschlicher Erfahrungen und individueller Erlebnisse weitgehend übernommen hat. Nichts aber ist authentischer als das gesprochene Wort.
CBH Biografien hat in den letzten Jahren erfolgreich mehrere Erzählsalons veranstaltet – unter anderem im Alten- und Pflegeheim der Barmherzigen Brüder in Kritzendorf bei Klosterneuburg sowie im geschichtsträchtigen Wiener Café Schottenring, wo Menschen im gemütlichen Rahmen ihre ganz persönlichen Erinnerungen zu einem zuvor vereinbarten Thema aufleben ließen. Im Anschluss wurde die Gesprächsrunde für das Publikum geöffnet und es fand sich Zeit für Diskussion und anregende Gespräche.
Zuletzt war ein Erzählsalon im Mährisch-Schlesischen Heimatmuseum in Klosterneuburg dem Thema „Alte Heimat – Neue Heimat” gewidmet. Vertriebene erzählten vom schmerzlichen Verlust und der Flucht, von Erinnerungen an das alte Zuhause sowie vom Neubeginn.






